Orientalisch · Salat

Taboulé mit roten Trauben

Ich habe lange überlegt, mit welchem Rezept ich meinen eigenen Foodblog starten möchte. Ich finde dieses einfache und sehr leckere Rezept für Taboulé eignet sich hervorragend dafür.

Wenn ich an Sommer denke, denke ich gerne an Sonne und an laue Abende, an denen man sich mit Freunden zum Grillen trifft. An gemütliches Zusammensitzen, nette Gespräche und an die vielen Leckereien, die man an so einem Grillabend auf den Tisch stellen kann.

Alternativ, wenn der Sommer so zickig ist wie dieses Jahr, kann man Taboulé auch als absolutes Soulfood auf den Küchentisch zaubern. Während man genießt, kann man sich den Sommer zurück wünschen.

Taboulé (oder auch Tabouleh oder Tabbouleh) stammt ursprünglich aus der arabischen, genauer aus der libanesischen Küche. Meist wird er als Vorspeise (Mezze) oder als Zwischengang serviert.

Ich serviere ihn sehr gerne als Beilage zu Geflügel, oder reiche Fladenbrot dazu.

Diese Variante des Taboulé ist nicht ganz originalgetreu, da Trauben meines Wissens normalerweise ihren Weg nicht in den Salat finden. Ich finde allerdings, dass die Trauben sehr gut in diesen Salat passen.

Bulgur findet man zum Glück immer häufiger auch in großen deutschen Supermärkten. Wenn ihr allerdings einen kleinen türkischen Laden in Reichweite habt – besucht ihn unbedingt mal! Ich finde die Auswahl dort immer ganz phänomenal – selbst in den kleinsten Lädchen könnte ich stundenlang bummeln und gucken.

cof

Taboulé mit roten Trauben

(für 2-3 Personen)

  • 20 g Bulgur
  • 1 großer Bund glatte Petersilie
  • 3 Frühlingszwiebeln ohne weiße Teile, nur das Grün
  • 2 große Fleischtomaten
  • 1 handvoll rote, kernlose Trauben
  • ½ TL gemahlener Zimt
  • 1 Zitrone
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1-2 EL Olivenöl
  • eventuell etwas Honig

 

Zuerst koche ich den Bulgur nach Packungsanweisung und schrecke ihn anschließend mit reichlich kalten Wasser ab. Bis ich ihn weiter verarbeite, lasse ich ihn in einem feinen Sieb gründlich abtropfen.

Im Sommer sind die Petersilienbunde, die man so kaufen kann immer sehr groß – das eignet sich hervorragend für Taboulé. Im Winter kann es sein, dass man einfach eineinhalb bis zwei Bunde braucht – je nach Geschmack und Augenmaß des Gemüsehändlers.

Die Petersilie (ohne die groben Stängel) und das Grün der Frühlingszwiebeln wird nun schön fein gehackt. Ich empfehle außerdem die Tomaten zu entkernen und das Fruchtfleisch fein zu würfeln. Ich bin kein großer Fan von Tomatenkernen – ich finde, die verfälschen den Geschmack einfach.

Wenn man kleine Trauben hat, kann man die natürlich ganz lassen. Ich halbiere die Trauben immer. Als nächstes werden in einer großen Schüssel Petersilie, Frühlingszwiebeln, Tomaten und Trauben gemischt und der abgetropfte Bulgur untergehoben.

Für das Dressing presse ich eine Zitrone aus, vermische diese mit dem Zimt und dem Olivenöl. Diese Mischung gebe ich über den Salat und mische gründlich durch. Dann schmecke ich den Salat noch mit Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer ab. Sollte der Salat durch die Zitrone zu sauer sein, kann man auch noch ein wenig Honig zugeben.

Man kann den Salat bestimmt ein bisschen ziehen lassen, ich serviere ihn allerdings immer recht zeitnah.

Guten Appetit,

Eva

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